FREIE PLÄTZE: 2 Plätze ab Sommer 2020
Kindertagespflege Warendorf

Pädagogisches Konzept

Ich habe einen schönen Leitsatz nach dem ich arbeite:

 

„Hilf´ es mir, es selbst zu tun…“

Maria Montessori

  

Die Kinder werden anfangs viel von mir beobachtet. Ich versuche herauszufinden, wo die Kinder stehen. Wie weit ist ihre Entwicklung. Da versuche ich dann anzusetzen. Jedes Kind ist unterschiedlich und das ist auch gut so… Die Kinder lernen jeden Tag, aber alles zu seiner Zeit. Man darf die Kinder in ihrer Entwicklung nicht „überrennen“.

Gerade die Säuglings- und Kleinkinderbetreuung macht mir riesig Spaß. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie schnell sich die Kinder entwickeln. Sie lernen ständig neue Dinge. Sie lernen aus eigenem Antrieb heraus, probieren alles aus, lernen bei alltäglichen Dingen wie Einkaufen, auf dem Spielplatz, beim Kochen,… Man muss ihnen nur die Zeit geben, sich entfalten zu können.

 

 

„Erkläre mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere.

Lass es mich selber tun und ich verstehe."

Konfuzius

 

Ich versuche jedem Kind gerecht zu werden. Ich biete den Kindern viele altersgerechte Bücher, Spielsachen und Puzzle an. Ich singe sehr gerne mit den Kindern. Sie lernen einige Fingerspiele kennen. Malsachen stehen für die Kinder immer bereit. Auch das Schneiden mit einer Schere dürfen sie ausprobieren.

Das Freispiel ist für die Kinder aber auch ganz wichtig. Sie lernen den Umgang mit anderen Kindern – Sozialverhalten. Sie schauen auch viel voneinander ab. Anfangs spielen die Kinder noch oft nebeneinander her, doch später lernen sie das Miteinander spielen. Sie lernen das Teilen, andere zu respektieren, hilfsbereit zu sein,…Erste Freundschaften werden geschlossen.

Eingewöhnung der neuen Tageskinder

Die Eingewöhnung ist für mich sehr wichtig. Sie soll für die Kinder sehr sanft gemacht werden, da die Kinder noch sehr jung sind. 

Sie sollte mindestens 4 Wochen vor Arbeitsbeginn starten. Am Anfang ist es wichtig, dass ein Elternteil an 3 aufeinander folgenden Tagen für ca. 1,5 Std. zu uns kommt. Es ist ganz wichtig, dass sie sich im Hintergrund halten und den Kindern den sicheren Hafen anbieten. So kann es sich oft mit Freude an die neue Umgebung und an mich gewöhnen. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass wir uns alle gegenseitig richtig gut kennen lernen. Intensiver Austausch über die Vorlieben des Kindes, Essensgewohnheiten, Schlafgewohnheiten,… 

Am 4. Tag (direkt im Anschluss) kann eine erste Loslösephase gemacht werden. Die Eltern können dann kurz einkaufen gehen, oder … Wichtig ist aber, dass sie aber erreichbar sind, falls die Kinder noch zu unsicher sind. In der Regel klappt das dann aber schon sehr gut. Anschließend können wir die Trennungsphasen immer mehr erweitern. 

Am Ende der Eingewöhnungszeit sollten die Kinder schon mindestens 2 Tage so kommen, wie sie auch dann kommen, wenn die Eltern arbeiten gehen. 

So können sie ihren ersten Arbeitstag ganz entspannt angehen lassen, ohne ständig daran zu denken, ob es ihrem Liebling auch gut geht, ob es gut gegessen hat, oder ob der Mittagsschlaf auch problemlos geklappt hat. So können sie sich voll und ganz auf ihre Arbeit einlassen.


Die Wichtigkeit eines strukturierten Tagesablaufs

Für die Entwicklung Ihres Kindes sind wiederkehrende Muster und strukturierte Tagesabläufe wichtig. Neben flexiblen Zeiten für freies Spielen und Toben nimmt das gemeinsame Essen in der Gruppe eine wesentliche Funktion ein. Wichtige Rituale wie Händewaschen, und natürlich der Mittagsschlaf haben dabei ihren festen Platz und bilden wiederkehrende Muster in der ansonsten vielseitig gestalteten Tagesplanung.


Unser Tagesablauf


7:30 bis 8 Uhr Ankommen der Zauberzwerge

8:00 Uhr Frühstück (von mir zubereitet)

8:45 Uhr Morgenkreis

9:00 Uhr abwechslungsreiches Programm (z.B. Turnen, Walderkundung, Spielplatz, Spielgruppe)

11:30 Uhr Mittagsessen

12:30 bis 14:15 Uhr Mittagsschlaf

ab 14:45 Uhr Abholzeit

Unser Wochenprogramm:

 

Dienstags: 9.00 - 11.00 Uhr Turnen in der Grundschulturnhalle hier in Freckenhorst - dort kommen viele Tagesmütter aus Warendorf, Freckenhorst, Hoetmar und Milte mit ihren Tageskindern - im Durchschnitt sind immer ca. 8 Tagesmütter und 25 Tageskinder anwesend, machmal auch mehr, selten auch weniger

Es werden kleine Klettereinheiten, je nach Alter der Kinder aufgebaut - ein tolles Highlight der Woche!

jeden 2. Donnerstag: 10.00 - 11.00 Uhr Spielgruppe "MINIS " im Altenheim - da kommen Tagesmütter, Eltern oder auch Großeltern mit ihren Kleinen hin. Wir sitzen im Kreis bei den Senioren und spielen, singen, tanzen und lachen gemeinsam.  

Einmal im Monat Montags: 9.30 - 11.00 Uhr Tagesmütter- Treffen im Kindergarten "Wichtelhöhle" im Bewegungsraum - hier ist unsere Fachberaterin Frau Austermann immer anwesend, die Kinder können hier Spielen und die 7 Tagesmütter aus Freckenhorst und Hoetmar haben die Gelegenheit sich auszutauschen.

Übrige Tage: je nach Lust und Laune... auf den Spielplatz, in den Wald, in den Garten oder im Haus (vorlesen, singen, malen, lachen toben, bauen, Rollenspiele...)